imageBochum ist Europameister! Wenigstens ein bisschen. 18 Tage nach Rio die nächste Trophäe: U19-Europameister in Ungarn. Mit dabei: Linksverteidiger Fabian Holthaus aus Bochum. Die weiteren Namen, die das 1:0 gegen Portugal eingefahren haben: Schnitzler, Akpoguma, Stark, Kempf, Öztunali, Kimmich, Brandt, Stendera, Mukhtar, Selke. Besser merken: In vier Jahren ist die WM in Russland.

Bevor der SC Paderborn 07 am 24. August 2014 um 15:30h zu Hause gegen den 1. FSV Mainz 05 sein Erstliga-Debüt abgibt, definiert der Ersatztorhüter Nico Burchert seine Ziele.

gregor-schneider-emailsNachdem Gregor Schneiders Projekt „totlast“ kurzerhand und eigenmächtig vom Duisburger OB Sören Link mit der Begründung „die Stadt sei nach der Love-Parade noch nicht reif für so eine Arbeit“ abgesetzt wurde, hat der Künstler nun ein neues Zuhause gefunden.
Im Kunstmuseum Bochum wird jetzt zur Ruhrtriennale das Raumkunstwerk „Kunstmuseum“ zu sehen sein. Yippiiieh!

coop_lyonBin da neulich vorbei gefahren. Sieht in echt echt echt aus… Und der Himmel himmelb(l)au

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So siehts aus!
In Buoux, tief im Süden von Frankreich. Die Seele baumelt – am seidenen Faden…
Zeit für eine Abkühlung…

Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.

Albert Camus (1913-1960)

Gestern in Lourmarin, Provence, letzte Ruhestätte von Albert Camus

Wer friert uns diesen Moment ein
Besser kann es nicht sein
Denkt an die Tage, die hinter uns liegen…

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Der Autor Mario Sixtus kommentierte diesen Tweet von Veronica Ferres mit den Worten: »Es ist mir so unfassbar peinlich, ebenfalls ein Homo Sapiens zu sein.«

Dirk Gieselmann von 11 Freunde sieht sich genötigt diesen Beitrag von Franz Kafka zu veröffentlichen:

Nichts, wenn man es überlegt, kann dazu verlocken, in einem Wettrennen der erste sein zu wollen. Der Ruhm, als der beste Reiter eines Landes anerkannt zu werden, freut im ersten Krawall des Orchesters zu stark, als dass sich am Morgen danach die Reue verhindern ließe. Der Neid der Gegner, listiger, ziemlich einflußreicher Leute, muss uns in dem engen Spalier schmerzen, das wir nun durchreiten nach jener Ebene, die bald vor uns leer war bis auf einige überrundete Reiter, die klein gegen den Rand des Horizonts anritten. Viele unserer Freunde eilen, den Gewinn zu beheben, und nur über die Schultern weg schreien sie von den entlegenen Schaltern ihr Hurra zu uns; die besten Freunde aber haben gar nicht auf unser Pferd gesetzt, da sie fürchteten, käme es zum Verluste, müssten sie uns böse sein, nun aber, da unser Pferd das erste war und sie nichts gewonnen haben, drehn sie sich um, wenn wir vorüberkommen, und schauen lieber die Tribünen entlang. Die Konkurrenten rückwärts, fest im Sattel, suchen das Unglück zu überblicken, das sie getroffen hat, und das Unrecht, das ihnen irgendwie zugefügt wird; sie nehmen ein frisches Aussehen an, als müsse ein neues Rennen anfangen und ein ernsthaftes nach diesem Kinderspiel. Vielen Damen scheint der Sieger lächerlich, weil er sich aufbläht und doch nicht weiß, was anzufangen mit dem ewigen Händeschütteln, Salutieren, sich Niederbeugen und in die Ferne grüßen, während die Besiegten den Mund geschlossen haben und die Hälse ihrer meist wiehernden Pferde leichthin klopfen. Endlich fängt es gar aus dem trüb gewordenen Himmel zu regnen an.