Der Soundtrack für einen chilligen Sonntag ohne Fussek…
Der Soundtrack für einen chilligen Sonntag ohne Fussek…
Die Heulsusis vom Zuckerhut sind eine Runde weiter.
Nach den Tränenbächen, Kniefällen und Gottesanrufungen gegen Chile fühlt man sich eher an eine Telenovela als an ein weltmeisterliches Fußballspiel erinnert. Große Operette. Die Regie veordnet Psycho-Beistand im Mannschaftlager, wonach Brasilien nun mit Härte das Pussy-Image loszuwerden versucht. Kolumbien nimmt den Kampf an, und so entwickelt sich ein Spiel voller Nickeligkeiten, bei dem „Der Sterbende Schwan“ Standardrepertoire aller Akteure ist. Doch Neymars schmerzverzerrter Abgang auf der Trage scheint doch ernster und mehr zu sein als ein unrühmlicher Höhepunkt. Die erste schöne Szene des Spiels ereignet sich folgerichtig nach dem Abpfiff: Brasiliens David Luiz tröstet einen untröstlichen James Rodriguez.
Diesmal weint Kolumbien. Und womit? Mit Recht!
Au revoir Benzema!
Diese Kröte müsst ihr schlucken. Der Bundestrainer hat reagiert und siehe: es war gut.
Deutschland ist im Halbfinale dank neuer Aufstellung und einem alles überragenden Mats Hummels.
Die Spannung steigt…
Lieber Herr Löw!
Schluss jetzt mit den Experimenten! Ab sofort brauchen wir eine Einstellung UND eine Aufstellung.
Schluss mit der Viererkette aus Innenverteidigern (ein Widerspruch per definitionem)! Tor und Abwehr übernimmt Manuel Neuer in Personalunion.
Schluss mit der Sechser-Diskussion! Her mit der Neuner-Diskussion! Im Mittelfeld darf jeder spielen. Der Trainer muss nur irgendwie auf neun Mann kommen.
Schluss mit Sturm! Vorne steht Thomas Müller und macht auf Baguette. Das wird die Franzosen verwirren.
Alles klar jetzt, Herr Löw?
Was für Döneken! Zuviel Heineken?
Gerade mit Ach und Krach das Viertelfinale erreicht und schon streiten sich Rotter- und Amsterdam um die rechtmäßige Austragung der Weltmeisterfeier.
Drei Siege noch, dann könnt ihr feiern. Aber dafür habt ihr nicht das richtige Bier.